Objektunterlagen
Mietverträge, Abrechnungen, Rechnungen, Darlehens- und Anschaffungsunterlagen sowie die bisherige Anlage V.
Prozessbeispiel · Vermietung
Bei vermieteten Immobilien müssen viele unterschiedliche Informationen zusammengeführt werden: Mietverträge, Mietzahlungen, Nebenkostenabrechnungen, WEG-Unterlagen, Rechnungen, Darlehensunterlagen, Bankbewegungen und Informationen zum Objekt.
Eingesetzt inCase 02 · Offene Stelle
01 · Wie es heute läuft
Die Unterlagen liegen verteilt in E-Mails, Portalen, Papierordnern, DATEV-Dokumenten und Excel-Dateien. Es muss nachvollziehbar sein, welche Zahlung zu welchem Objekt, welchem Zeitraum und welcher Kostenart gehört.
Bei mehreren Immobilien oder unvollständigen Unterlagen wächst das schnell. Von diesen fünf Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die steuerliche Einordnung.
02 · Was der Prozess sichtbar macht
Anlage V ist der Teil der Einkommensteuererklärung, in dem Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erklärt werden. Je nach Sachverhalt können Reparaturen, Finanzierungszinsen, Abschreibungen, Nebenkosten oder nicht abzugsfähige Bestandteile relevant sein.
03 · Der fachliche Ablauf
Das Ergebnis ist keine automatische Steuererklärung. Es ist ein nachvollziehbares Arbeitspapier, das die Vorbereitung der Anlage V strukturiert.
Für Objekt und Veranlagungsjahr wird ein Fall angelegt.
Die relevanten Originalunterlagen werden zusammengeführt.
Die Dokumente werden nach Objekt, Jahr, Zahlung und Sachverhalt geordnet.
Einnahmen und Ausgaben werden mit den vorhandenen Zahlungen und Belegen abgeglichen.
Aufwendungen werden möglichen steuerlichen Kategorien zugeordnet.
Fehlende Belege, widersprüchliche Angaben und nicht zugeordnete Zahlungen werden sichtbar gemacht.
Ein transparentes Arbeitspapier mit Berechnungen, Quellen und offenen Punkten entsteht.
Vorgeschlagene Werte für die Anlage V werden vorbereitet.
Die Kanzlei bewertet die steuerliche Einordnung und entscheidet über die Verwendung.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Aus den Unterlagen werden strukturierte Daten erzeugt — mit Dokument-ID, Seitenangabe, Objekt, Jahr, Datum, Betrag, Vertragspartner und möglicher steuerlicher Kategorie.
Belege und Bankbewegungen werden gegeneinander gehalten. Nicht zugeordnete Zahlungen bleiben sichtbar.
Er unterscheidet die Kostenarten, stellt die Objekt- und Zeitraumbindung her und markiert widersprüchliche Punkte.
Was dabei erfasst und geprüft wird
05 · Das Ergebnis
Wenn ein Wert nicht eindeutig ermittelt werden kann, wird er als offen oder unklar dargestellt — nicht geraten.
Jede Zahl führt zurück zum Beleg und zur Fundstelle; jede Verteilung zeigt Schlüssel, Ergebnis und Rundung. Widersprüche zwischen zwei Belegen erscheinen nebeneinander.
06 · Werkzeuge und Rollen
Bei Vermietungssachverhalten hängt alles an der Zuordnung. Deshalb bleibt jeder extrahierte Wert mit seinem Ursprungsdokument verbunden.
Mietverträge, Abrechnungen, Rechnungen, Darlehens- und Anschaffungsunterlagen sowie die bisherige Anlage V.
Stellt den technischen Zugriff auf vorhandene DATEV-Stamm- und Buchungsdaten bereit.
Übernimmt Dokumentsammlung, OCR, strukturierte Extraktion, Zuordnung, Abgleich und Dokumenterstellung.
Nimmt die Originalunterlagen auf und verbindet sie nach Objekt und Jahr mit dem Fall.
Legt fest, welche Dokumente relevant sind, wie Kostenarten unterschieden und offene Punkte dargestellt werden.
Erzeugt das Arbeitspapier mit Berechnungen, Quellen, Annahmen und offenen Punkten.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei erhält das strukturierte Arbeitspapier und muss nicht erneut alle Rechnungen, Kontoauszüge und Unterlagen zusammensuchen.
Der Prozess ordnet. Die Kanzlei ordnet ein. Welche Werte in die Erklärung gehen, entscheidet sie.
08 · Was sich dadurch ändert
Die Kanzlei erhält eine nachvollziehbare Grundlage, statt die Informationen aus vielen einzelnen Dokumenten und Tabellen manuell zusammensetzen zu müssen.