DATEV
Liefert UStVA-Werte, Kontenwerte und ZM-Meldedaten.
Prozessbeispiel · Voranmeldung
Vor der Übermittlung der UStVA prüfen Kanzleien heute verstreut: ZM gegen Kennziffer 41, § 13b gegen Gegenbuchung, USt-IDs, OSS, Sondervorauszahlung. Jeder Abgleich wohnt in einem anderen Auswertungsblatt.
01 · Wie es heute läuft
Wer prüft, springt zwischen Kontenblättern, ZM, Vorjahreswerten und Notizen — je Mandant, unter Termindruck kurz vor dem 10.
Deshalb wird oft nur geprüft, was schon einmal auffiel. Von diesen Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die Entscheidung, was vor der Übermittlung geklärt wird.
02 · Was der Prozess sichtbar macht
Der Prüfbogen zeigt je Abgleich beide Seiten, die Differenz und die Frage, die sich daraus ergibt — eine Entscheidungsvorlage, keine Fehlermeldung.
03 · Der fachliche Ablauf
Das Ergebnis ist ein Prüfbogen je Mandant — fünf Abgleiche, jede Differenz mit ihrer Fachfrage.
Die UStVA-Werte des Monats werden aus DATEV gelesen.
ZM-Meldedaten und Kontenwerte werden bereitgestellt.
ZM wird gegen Kennziffer 41 gehalten.
§ 13b-Umsätze werden gegen ihre Gegenbuchungen geprüft.
USt-IDs werden auf Gültigkeit geprüft.
OSS-Abgrenzung und Sondervorauszahlung werden abgeglichen.
Der Prüfbogen mit Differenzen und Fachfragen entsteht.
Die Kanzlei klärt die Fragen und gibt die Übermittlung frei.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Die fünf Abgleiche sind feste Rechenwege — keine Interpretation. Was nicht aufgeht, wird als Frage formuliert, nicht als Fehler behauptet.
Beide Seiten je Abgleich, die Differenz offen ausgewiesen — nachvollziehbar bis zur Kennziffer.
Je Differenz die Frage, die eine erfahrene Fachkraft stellen würde — mit dem Kontext daneben.
Was dabei erfasst und geprüft wird
05 · Das Ergebnis
Was zusammengehört, steht zusammen — mit Differenz, Fachfrage und Klärstand.
„Kennziffer 41 übersteigt die ZM um 3.500,00 €: Rechnung AR-2026-0731 an Novak s.r.o. (CZ) ist auf Konto 8125 gebucht, fehlt aber in der ZM. Bitte prüfen, ob die USt-ID des Abnehmers vorliegt und die Rechnung in die ZM gehört.“
Verprobung und Prüfliste bleiben DATEV-Standard — ergänzt werden die Abgleiche über Auswertungen hinweg, mit dem DATEV-Stand, den Sie ausgewählt haben.
06 · Werkzeuge und Rollen
Eine Voranmeldung muss im Zweifel erklärbar sein. Deshalb trägt jede Zahl im Bogen ihre Quelle.
Liefert UStVA-Werte, Kontenwerte und ZM-Meldedaten.
Stellt den technischen Zugriff auf die benötigten DATEV-Daten bereit.
Verbindet Monatswerte, Abgleiche und Prüfbogen.
Das eine Dokument je Mandant und Monat — fünf Abgleiche, eine Seite.
Führt die fünf festen Rechenwege und weist Differenzen offen aus.
Legt Toleranzen fest und formuliert je Differenz die Fachfrage.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei entscheidet, was vor der Übermittlung korrigiert, geklärt oder bewusst so gelassen wird.
Der Bogen zeigt die Differenz. Die Antwort gibt die Kanzlei.
08 · Was sich dadurch ändert
Die Vorprüfung wird vom Glücksfall zur Routine — dokumentiert, auch wenn alles aufgeht.