DATEV
Liefert vorhandene Mandanten-, Buchungs- und Abschlussinformationen sowie die Vorjahreswerte.
Prozessbeispiel · Jahresende
Welche Punkte zum Jahresende relevant sind, hängt stark vom Mandantentyp, der Branche, der Rechtsform und der wirtschaftlichen Situation ab. Eine Kapitalgesellschaft benötigt andere Fragen als ein Immobilienmandat, ein Arzt oder ein Handwerksbetrieb.
Eingesetzt inCase 01 · Nachfolge
01 · Wie es heute läuft
In der Praxis laufen diese Punkte über E-Mails, persönliche Erinnerungen, Excel-Listen und individuelle Wiedervorlagen. Dadurch wird leicht übersehen, dass ein Dokument fehlt oder sich ein Sachverhalt gegenüber dem Vorjahr verändert hat.
Deshalb bekommt am Jahresende nicht jeder Mandant dieselbe Sorgfalt. Von diesen fünf Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die Entscheidung über die offenen Punkte.
02 · Was der Prozess sichtbar macht
Die Checkliste basiert auf Mandantentyp und Branche, Rechtsform, betreuten Leistungen, wiederkehrenden Fragen aus vergangenen Abschlüssen, typischen Fehlern und den tatsächlichen Anforderungen des Abschlussprozesses.
03 · Der fachliche Ablauf
Der Prozess übersetzt das Erfahrungswissen der Kanzlei in eine strukturierte Jahresendvorbereitung. Das Ergebnis ist keine allgemeine Erinnerungsliste.
Für einen definierten Mandantentyp wird die Jahresend-Checkliste festgelegt.
Die Checkliste wird dem passenden Mandanten und Zeitraum zugeordnet.
Relevante DATEV-Daten und Vorjahresinformationen werden bereitgestellt.
Benötigte Unterlagen und Angaben werden beim Mandanten abgefragt.
Eingegangene Dokumente und Antworten werden der Checkliste zugeordnet.
Fehlende Unterlagen, Widersprüche und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden sichtbar gemacht.
Branchenspezifische Fragen und typische Fallstricke werden gesondert dargestellt.
Eine strukturierte Jahresendübersicht mit offenen Punkten entsteht.
Die Kanzlei entscheidet, welche Punkte weiterbearbeitet und welche Rückfragen ausgelöst werden.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Die Checkliste wird gemeinsam mit der Kanzlei entwickelt und bildet ab, was für diesen Mandantentyp tatsächlich relevant ist.
Eingegangene Unterlagen werden gegen die Checkliste und das Vorjahr gehalten. Lücken werden benannt, nicht überlesen.
Er ordnet branchenspezifische Fragen ein und stellt die typischen Fallstricke des Mandantentyps gesondert dar.
Was dabei erfasst und geprüft wird
05 · Das Ergebnis
Sie ist auf den Mandantentyp und die Arbeitsweise der Kanzlei zugeschnitten.
| Punkt | Nachweis | Stand | Rückfrage |
|---|---|---|---|
| Inventurliste 31.12.2025 | Upload Unternehmen online, 12.01.2026 | vorhanden | — |
| Forderungsliste mit Ausfallrisiko | — | fehlt | vorbereitet — an Mandant |
| Zinsbestätigung Gesellschafterdarlehen 2025 | Dokument „Darlehen“ ohne Jahresangabe | Zuordnung offen — 2024 oder 2025? | gezielte Frage vorbereitet |
| Leasingverträge Neuzugänge 2025 | Angabe Mandant: „keine“ | entfällt, bestätigt | — |
| Gewährleistungsrückstellung | Vorjahr 18.000 € · 2025: keine Angabe | widerspricht Vorjahr | fachlich zu prüfen — Berufsträger |
| Warenlager Filiale Leipzig (seit Katalog 11/2025) | Inventurliste Filiale, 12.01.2026 | vorhanden | Sonderfall aus 2024 — jetzt im Katalog |
Ein Dokument ohne eindeutige Zuordnung füllt keinen Punkt — es bleibt sichtbar mit einer gezielten Frage. Was Sie in diesem Jahr als Sonderfall dokumentieren, steht im nächsten Jahr im Katalog.
06 · Werkzeuge und Rollen
Die Checkliste ist nur so gut wie das Erfahrungswissen, das in ihr steckt. Deshalb wird sie gemeinsam mit der Kanzlei entwickelt.
Liefert vorhandene Mandanten-, Buchungs- und Abschlussinformationen sowie die Vorjahreswerte.
Stellt den technischen Zugriff auf die benötigten DATEV-Daten bereit.
Verbindet Checkliste, Mandantenzuordnung, Datenzugriff, Eingänge und Dokumenterstellung.
Aus Mandantentyp, Branche, Rechtsform und den typischen Fehlern vergangener Jahre entwickelt.
Fordert die benötigten Unterlagen und Angaben strukturiert beim Mandanten an.
Strukturierte Darstellung von Status, Lücken, Veränderungen und nächsten Punkten.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei erhält die strukturierte Übersicht und muss den Stand nicht aus Postfächern und Listen zusammensuchen.
Die Übersicht zeigt den Stand. Die Kanzlei setzt die Prioritäten.
08 · Was sich dadurch ändert
Die Kanzlei erhält eine auf ihre Mandanten und ihre tatsächliche Arbeitsweise zugeschnittene Jahresendvorbereitung.