DATEV
Liefert die Abschluss- und Mandantendaten, auf denen die Analyse beruht: Bilanz, GuV, Konten- und Buchungsdaten, Vorjahreswerte und Stammdaten.
Prozessbeispiel · Jahresabschluss
Eine Jahresabschlussanalyse kann Mandanten deutlich mehr geben als die reine Erstellung und Übermittlung von Jahresabschluss und Steuererklärung. Sie macht sichtbar, wie sich das Unternehmen entwickelt, wo sich Risiken oder Chancen ergeben und welche Fragen für die weitere Planung wichtig sind.
Eingesetzt inCase 01 · Nachfolge
01 · Wie es heute läuft
In der Praxis wird eine solche Analyse häufig nicht regelmäßig für jeden Mandanten erstellt. Der Grund ist nicht, dass sie fachlich keinen Wert hätte. Die vollständige Vorbereitung kostet so viel Zeit, dass sie sich im normalen Kanzleialltag oft nicht für jeden Mandanten leisten lässt.
Genau deshalb gibt es die Analyse heute nur für ausgewählte Mandanten. Von diesen fünf Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die fachliche Bewertung.
02 · Was die Analyse sichtbar macht
Eine Jahresabschlussanalyse wertet die wirtschaftlichen und steuerlich relevanten Informationen eines Jahresabschlusses strukturiert aus: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Vorjahreswerte und relevante Kontenentwicklungen.
03 · Der fachliche Ablauf
Der Prozess beginnt mit einem Auftrag, für einen bestimmten Mandanten und ein bestimmtes Geschäftsjahr eine Jahresabschlussanalyse zu erstellen. Das Ergebnis ist kein automatischer Beratungsabschluss.
Der Auftrag zur Analyse wird gestartet.
Über KlarDaten werden die benötigten Daten aus DATEV abgerufen.
Bilanz, GuV, Vorjahreswerte und relevante Kontenentwicklungen werden zusammengeführt.
Die Daten werden strukturiert und miteinander verglichen.
Wesentliche Veränderungen und Auffälligkeiten werden herausgearbeitet.
Kennzahlen und Entwicklungen werden verständlich dargestellt.
Offene Sachverhaltsfragen und mögliche Erklärungen werden formuliert.
Handlungsmöglichkeiten werden als strukturierte Vorschläge vorbereitet.
Ein Analyse- und Beratungsbriefing wird erstellt.
Die Kanzlei bewertet die fachliche Relevanz der Ergebnisse und entscheidet über die weitere Verwendung.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Die Kernverarbeitung findet in einem Langdock-Workflow statt. Er verbindet den Analyseauftrag, den DATEV-Datenzugriff über KlarDaten, die Berechnungsschicht, den Analyse-Skill und die Dokumenterstellung.
Vorjahresvergleiche, prozentuale Veränderungen, Margenentwicklungen und Verhältniskennzahlen. Strukturiert gerechnet, nicht geschätzt.
Sie formuliert die Einordnung, verbindet die Ergebnisse mit den Mandanteninformationen und leitet daraus die offenen Fragen ab.
Was berechnet und verglichen werden kann
05 · Das Ergebnis
Handlungsmöglichkeiten werden als Vorschläge formuliert. Die KI entscheidet nicht selbst, welche Empfehlung für den Mandanten fachlich oder wirtschaftlich umgesetzt werden soll.
+125.400 € (+43,7 %) — Forderungen wachsen siebenmal stärker als der Umsatz.
+184.000 € (+6,2 %) — solide, aber deutlich langsamer als die Forderungen.
neu — Vorjahr null, nur absolute Veränderung.
+59.300 € (+18,0 %) — Treiber laut Kontennachweis: Leasing und Fuhrpark.
1. Forderungsaufbau und Liquidität · 2. Finanzierung 2025 · 3. Leasing und Fuhrpark
Ihre DATEV-Kennzahlen aus Bilanzbericht und Kennzahlenanalyse werden gelesen, nicht neu erfunden — ergänzt wird die Gesprächsvorbereitung.
06 · Werkzeuge und Rollen
Die klare Trennung ist kein technisches Detail. Sie ist der Grund, warum sich am Ende nachvollziehen lässt, woher jede Aussage im Briefing stammt.
Liefert die Abschluss- und Mandantendaten, auf denen die Analyse beruht: Bilanz, GuV, Konten- und Buchungsdaten, Vorjahreswerte und Stammdaten.
Stellt den technischen Zugriff auf die benötigten DATEV-Daten bereit. Der Workflow ruft über diese Anbindung ab, statt selbst in DATEV zu greifen.
Verbindet Analyseauftrag, Datenzugriff, Berechnungsschicht, Analyse-Skill und freigegebene Vorlagen — und erzeugt daraus das Dokument.
Erzeugt aus den abgerufenen Daten vergleichbare Kennzahlen, Veränderungen und Trends. Liefert die strukturierten Ergebnisse.
Legt fest, welche Daten und Zeiträume betrachtet werden, welche Veränderungen als auffällig gelten, wie Quellen genannt und Fragen formuliert werden.
Erzeugt das Briefing als Markdown, DOCX oder PDF zur Bereitstellung im vorgesehenen Kanzlei- oder Dokumentationssystem.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei erhält das fertige Analysebriefing und muss nicht erneut den technischen Datenabruf, die Berechnungsschritte oder die Verarbeitung im Workflow durchgehen.
Die Entscheidung, welche Themen für den Mandanten relevant sind und wie mit ihnen verfahren wird, bleibt bei der Kanzlei.
08 · Was sich dadurch ändert
Mandanten bekommen nicht nur die fertigen Zahlen, sondern eine verständliche Einordnung ihrer Entwicklung und konkrete Themen, über die sie mit der Kanzlei sprechen können.