DATEV
Liefert Mandanten-, Erklärungs-, Berechnungs- und Bescheiddaten für den konkreten Fall.
Prozessbeispiel · Rechtsbehelf
Ein Einspruchs- oder Schriftsatzentwurf ist noch nicht die fertige Kommunikation. Er ist eine strukturierte Arbeitsgrundlage, die die Kanzlei fachlich bewertet, verändert, freigibt oder verwirft.
Eingesetzt inCase 03 · Auslastung
01 · Wie es heute läuft
Bescheid, Erklärungs- und Berechnungsdaten, Belege, Korrespondenz und Rechtsquellen müssen zusammengeführt werden, bevor der erste Satz steht. Die eigentliche Formulierung ist der kürzeste Teil.
Deshalb landet die Arbeit fast immer bei denselben erfahrenen Personen. Von diesen fünf Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die fachliche Bewertung.
02 · Was der Prozess sichtbar macht
Der Prozess verwendet die für den konkreten Fall freigegebenen Falldokumente, die relevanten DATEV-Daten und die zugelassenen Rechtsquellen und Kanzleivorlagen.
03 · Der fachliche Ablauf
Der Prozess beginnt mit einem freigegebenen Auftrag mit definiertem Ziel — etwa der Erläuterung einer Abweichung oder dem Antrag auf eine bestimmte Änderung.
Ein freigegebener Auftrag wird gestartet.
Die relevanten DATEV-Daten werden über KlarDaten abgerufen.
Bescheid, DATEV-Daten und Falldokumente werden zusammengeführt.
Sachverhalt und Streitpunkt werden strukturiert.
Belege werden den jeweiligen Tatsachen zugeordnet.
Freigegebene Rechtsquellen und Vorlagen werden bereitgestellt.
Eine Sachverhalts- und Beweismatrix wird erstellt.
Daraus entstehen Argumentationsstruktur und Antrag.
Der Schriftsatzentwurf wird mit Quellen, Anlagen und offenen Punkten erzeugt.
Die Kanzlei bewertet den Entwurf und entscheidet über die weitere Verwendung.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Die Kernverarbeitung findet in einem Langdock-Workflow statt. Er verbindet Auftrag, DATEV-Zugriff über KlarDaten, Falldokumente, freigegebene Rechtsquellen, Kanzleivorlagen und die Dokumenterstellung.
Jede Tatsache wird mit ihrem Beleg und ihrer Fundstelle verbunden. Nachvollziehbar, nicht behauptet.
Er baut Argumentationsstruktur und Antrag auf, hält die Kanzleivorlage ein und markiert offene Punkte.
Was dabei erfasst und geprüft wird
05 · Das Ergebnis
Der Workflow endet mit der Erstellung und Bereitstellung des Entwurfs. Die Kanzlei entscheidet anschließend über Inhalt, Relevanz, Änderung, Freigabe und weitere Verwendung.
Teilnehmer und Anlass je Beleg nachreichen — bis dahin bleibt der Block im Entwurf offen.
Liegt als Baustein bereit: beantragen / nicht beantragen — Ihre Entscheidung.
„… Die Rückstellung beruht auf der dokumentierten Schadensquote der Jahre 2021 bis 2023 (Anlage 4). — Zu Streitpunkt 2: [OFFEN: Teilnehmer und Anlass je Beleg nachreichen] …“
Der fristwahrende Einspruch ist eingelegt — kurz, ohne Begründung. Dieser Prozess bereitet den Begründungsschriftsatz vor, der die Beweismatrix braucht.
06 · Werkzeuge und Rollen
Ein Schriftsatz muss belegbar sein. Die Trennung der Rollen ist der Grund, warum sich jede Aussage auf ihre Quelle zurückführen lässt.
Liefert Mandanten-, Erklärungs-, Berechnungs- und Bescheiddaten für den konkreten Fall.
Stellt den technischen Zugriff auf die benötigten DATEV-Daten bereit.
Verbindet Auftrag, Datenzugriff, Falldokumente, Rechtsquellen und Vorlagen und erzeugt daraus den Entwurf.
Der Entwurf zitiert ausschließlich aus dem von der Kanzlei zugelassenen Quellenbestand.
Bestimmt Aufbau, Tonalität und Formalien des Schriftsatzes.
Erzeugt den Entwurf als Markdown, DOCX oder PDF mit Quellen, Anlagen und offenen Punkten.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei erhält den fertigen Entwurf und muss die Zusammenstellung von Sachverhalt, Belegen und Quellen nicht wiederholen.
Der Prozess bereitet vor. Der Berufsträger verantwortet. Freigabe und Versand bleiben eine bewusste Entscheidung.
08 · Was sich dadurch ändert
Die Kanzlei erhält eine fachlich strukturierte Arbeitsgrundlage statt einer ungeordneten Antwort.