DATEV
Liefert Bankbewegungen und den gebuchten Belegbestand.
Prozessbeispiel · Belegsuche
Eine Lastschrift ohne Beleg heißt heute: suchen — in anderen Monaten, im DMS, in Mail-Anhängen. Und wenn nichts auftaucht, eine Rückfrage an den Mandanten, der den Beleg längst geschickt hat.
01 · Wie es heute läuft
Je offener Bewegung heißt es heute: Kontoumsatz prüfen, Belegbestände durchsuchen, Verwendungszweck deuten — und am Ende doch beim Mandanten nachfragen.
Deshalb gehen Sammelanfragen an Mandanten, die längst geliefert haben. Von diesen Schritten bleibt automatisiert einer übrig — die Entscheidung im Zweifelsfall.
02 · Was der Prozess sichtbar macht
Je Bewegung ohne Beleg wird der gesamte Bestand geprüft — andere Monate, DMS, Mail-Anhänge, Sammel- und Teilzahlungen als Kombination.
03 · Der fachliche Ablauf
Das Ergebnis ist keine Suchliste, sondern ein Fall je Bewegung — mit Kandidaten, Fakten und Vorschlag.
Offene Bewegungen werden aus DATEV gelesen.
Der Belegbestand wird bereitgestellt — andere Monate, DMS, Mail-Anhänge.
Je Bewegung werden Kandidaten nach Betrag, Nummer und Name gesucht.
Sammel- und Teilzahlungen werden als Kombinationen geprüft.
Jeder Kandidat erhält seine Fakten — dafür und dagegen.
Sichere Zuordnungen werden als Vorschlag notiert.
Nur für Bewegungen ohne Kandidaten entsteht ein Anfrage-Entwurf.
Die Kanzlei bestätigt Zweifelsfälle und gibt Anfragen frei.
Hier entscheidet der Mensch04 · Die Automatisierung
Jeder Vorschlag nennt seine Gründe — Betrag identisch, Nummer im Verwendungszweck, Datum plausibel — und seine Gegenargumente.
Betrag, Nummer, Name, Zeitraum — auch über Monate hinweg und als Kombination aus mehreren Rechnungen.
Jeder Vorschlag trägt Gründe und Gegenargumente, offen lesbar — kein Vorschlag ohne Begründung.
Was dabei erfasst und geprüft wird
05 · Das Ergebnis
Jede offene Bewegung wird ein Fall: Kandidat, Fakten, Vorschlag — oder die belegte Aussage, dass wirklich nichts da ist.
Zu jedem Kandidaten stehen die Fakten, die für die Zuordnung sprechen — und die, die dagegen sprechen. Der Vormonat ist benannt, kein Grund zum Raten.
06 · Werkzeuge und Rollen
Eine Zuordnung muss im Zweifel erklärt werden können. Deshalb bleibt jeder Vorschlag mit seinen Fakten verbunden.
Liefert Bankbewegungen und den gebuchten Belegbestand.
Stellt den technischen Zugriff auf die benötigten DATEV-Daten bereit.
Verbindet Umsätze, Belegbestand, Fallliste und Anfrage-Entwürfe.
DMS und Mail-Anhänge — der Bestand, in dem der Beleg oft schon liegt.
Rechnet Übereinstimmungen — auch über Monate und als Kombination.
Legt fest, was als sicher gilt und was als Zweifelsfall vorgelegt wird.
07 · Was bei der Kanzlei bleibt
Die Kanzlei sieht Fall, Kandidat und Fakten — und entscheidet, was gebucht, kombiniert oder wirklich nachgefragt wird.
Das System schlägt vor. Die Buchung entscheidet die Kanzlei.
08 · Was sich dadurch ändert
Angefragt wird nur, was nachweislich fehlt — gebündelt, mit Zeitraum und Betrag. Alles andere war schon da.